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INTERNET-RATGEBER FÜR INGENIEURE
LEBENSHILFE
So sicher Ingenieure in technischen Dingen sind, so wenig sind sie in
anderen alltäglichen Bereichen überlebensfähig. Wertvolle Lebenshilfe für
alleinstehende Ingenieure, wie den Krawattenbügelkurs oder das Falten von
Spannbetttüchern, findet man auf
Herbert Hertramphs Männerseiten.
Und für die hartnäckigen Fälle im Haushalt, wie z.B. die Frage ob man Gurkenflecken mit
Tinte entfernen kann, empfiehlt sich ein Blick auf
Carolas Hausfrauenseiten.
Wer dann noch Probleme mit dem Kaffekochen hat, dem sei das
Coffee-HowTo
ans Herz gelegt.
Die obigen Links empfehle ich, wohlwissend der Tatsache, daß Ingenieure
es für gewöhnlich ablehen, Anleitungen aller Art zu lesen (s.u.).
Sie sind geneigt alles durch - zum Teil lebensbedrohnliche - Experimente selbst auszuprobieren.
(Vielleicht kann die Lektüre von
How Stuff Works
einige diplings vor diesem Schicksal bewahren).
EXPERIMENTE
Einige der Experimente sind im Internet dokumentiert. Da wäre zum ersten
das Experiment mit der
Zubereitung von Strawberry Pop-Tarts in Toastern,
das Experiment mit den
Katzen und den Marmeladenbroten,
Experimente mit Trauben
und das berühmte
Grill-Schnellanzünde-Experiment von George Goble.
Weniger spektakulär aber ebenso unterhaltsam ist die Dokumentation des eigenen Stimmbruchs.
Mit Klebeband kann man z.B. einen Kommilitonen unter die Decke oder (natürlich zu wohltätigen Zwecken)
Lehrer an die Wand kleben.
Was sich nicht direkt durch Experimente beweisen läßt, kann immer noch als Theorie ins
Internet gestellt werden - sei es auch noch so abwegig, wie zum Beispiel die
Bielefeld-Verschwörung
oder die
Hohlwelttheorie.
AUSZEICHNUNGEN, ERFINDUNGEN und PATENTE
Sollte Ihr Sprößling Ihnen eines Tages
Erfindungen wie diese
präsentieren, dann ist alles zu spät: Sie haben einen zukünftigen Ingenieur als Kind.
Nicht zuletzt solche Experimente, wie das mit dem
Grillanzünder,
sind es, die Ingenieure auch immer wieder in den Nominierungslisten für den
Darwin-Award
auftauchen lassen, jener Auszeichnung, welche an diejenigen Menschen verliehen wird,
die sich durch eigene Dummheit erfolgreich selbst aus der Evolutionskette der
Menschheit eliminiert haben. Ingenieure, die z.B. im Gegensatz zu diesem
Erfinder in Sachen Masturbationstechnik, ihre Erfindungen überleben, haben
immer noch die Chance einer Vorstellung der Früchte ihrer Arbeit beim
"Wacky Patent of the Month"
- oder auf eigenen Webseiten wie beim
BumperDumper.
Auf andere Erfindungen hat die Welt förmlich gewartet. Hierzu zählt z.B. der
iBrator
.
ANLEITUNGEN
Hat ein Ingenieur erst mal erfolgreich etwas entwickelt, dann muß er
wohlmöglich auch noch eine
Anleitung
schreiben - und das ist fast noch schlimmer
für ihn, als eine zu lesen. Da er davon ausgeht, daß sowieso niemand eine
Anleitung liest, schreibt er sie auch entsprechend - z.B. auch unter Verwendung
unzähliger Abkürzungen. Um hier den Überblick zu behalten, gibt es zum
Glück den
Acronym Expander.
HEIMWERKEN
Da es gegen die Ehre eines Ingenieurs geht, für technische Arbeiten im Haus einen
Handwerker zu bestellen, findet man Ingenieure samstags im
Baumarkt,
wo sie die Baumarktangestellten mit Fragen terrorisieren, die sie nicht hätten,
hätten sie nicht die Gebrauchsanleitungen weggeworfen.
In dieser Hinsicht ähneln viele Ingenieure Tim Taylor, dem Heimwerker-King aus
der Fernsehserie
Home Improvement
(in Deutschland bekannt als "Hör mal wer da hämmert" oder "Der Dünnbrettbohrer").
Doch es gibt ein Werkzeug, mit dem sie perfekt umgehen können: Die
Heißklebepistole!
Es ist kaum zu glauben welche thermoplastischen, zähelastischen Meisterstücke
sich damit produzieren lassen. Der Ingenieur schreckt auch nicht davor zurück
seit Jahren erprobte Gegenstände noch für seine speziellen Bedürftnisse in Heimarbeit zu
optimieren.
Hubert Knarr
ist kein Ingenieur sondern Buchhalter. Er ist jedoch begnadeter Hobbybastler
und bringt mit seinen Tüfteleien nicht nur seine Frau Inge zur Verzweiflung.
Auch vor dem Auto macht der Bastelwahn des Ingenieurs keinen Halt. Hoffnungslos
zerbastelte Kisten findet man in
KLEs Garage.
MUSEEN
Die Faszination der Ingenieure für technische Dinge aller Art führt
zu merkwürdigen Internet-Ausstellungen wie dem
Obsolete Computers Museeum,
Uncle Roger's Classic Computer Resources
dem
Museeum für veralterte Software,
dem
Vintage Vacuum Cleaner Museeum,
usw. usf.
Eine der Hauptaufgaben der Ingenieure ist die Optimierung. Auf Microchips z.B. bleibt kein Stückchen
Fläche ungenützt - und sei es um irgendwelche Bildchen dort unterzubringen. Hätten Sie z.B. gedacht, daß
sich zwischen den Schaltkreisen ihrer Computer und Elektrogeräte Elefanten, Vögel, Pepperonis, Dilbert,
Dogbert und Konsorten tummeln? Es gibt ein ganzes Museeum für derartige fossile Funde auf Silizium
im Silicon Zoo.
SONSTIGES
Was findet man sonst noch an Ingenieuren im Internet?
Zum wöchentlichen Pflichtprogramm des im Internet surfenden Ingenieurs gehört natürlich
Dilbert.
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Besonders ingeniös sind auch
Wallace und Gromit.
Der amerikanische Autor Dave Barry ist Kolummnist für die Herald Tribune und hat
sich dort im mehreren
Artikeln
zum Thema Ingenieure und Technik geäussert, sowie mehrere
Bücher
veröffentlicht.
Und wenn es etwas mehr als das schnöde Diplom sein soll, dann gibt es noch die
Discount Habullitationen der
Blasted University of Laputa.
(Lassen Sie sich auf keinen Fall den Abschnitt über
akadämliches Deutsch
entgehen).
Eine besondere Spezies Ingenieure sind die Assistenten an den Hochschulen, die mit
der Systemadministration betraut werden. Einer von ihnen ist Leisch, der
Bastard Assi from Hell.
Ein anderer war ich O:-)
Jeder Ingenieur ist ein Geek. Um Artgenossen mitzuteilen welche Art Geek man ist,
empfielt sich der sogenannte
GeekCode,
der z.B. wie folgt aussieht:
-----BEGIN GEEK CODE BLOCK-----
Version: 3.1
GED/J d-- s:++>: a-- C++(++++) ULU++ P+ L++ E---- W+(-) N+++ o+ K+++ w---
O- M+ V-- PS++>$ PE++>$ Y++ PGP++ t- 5+++ X++ R+++>$ tv+ b+ DI+++ D+++
G+++++ e++ h r-- y++**
------END GEEK CODE BLOCK------
KLEIDUNG
Ingenieure und Kleidung, das ist ein Thema für sich, wie Sie es auch
auf dieser Website dem
Test für Ingenieure
und dem
Bekleidungsratgeber
entnehmen können.
Kein Ingenieur, aber auch ein Träger von karierten Hemden und Birkenstocks,
ist Dr. Bubi Livingston.
Haben Sie sich schon einmal über diese ausgeprägten Beulen in Ingenieurshosen
gewundert? Hierbei muß es sich nicht notwendigerweise um besondere Ausprägungen
primärer männlicher Geschlechtsorgane handeln. Viel wahrscheinlicher handelt
es sich um ein Taschenmesser, welches integraler Bestandteil der typischen
Ingenieurkleidung ist. Ein richtiger Ingenieur würde das Haus eher ohne Hosen
verlassen als ohne sein Taschenmesser. Das bekannte Schweizer Offiziersmesser
ist allerdings in dieser Hinsicht etwas für Anfänger - der Ingenieur, der etwas
auf sich hält, besitzt einen
Leatherman.
Ach ja, sollte einer der obigen Links nicht funktionieren: Ich habe keine
Zeit diese dauernd zu überprüfen, aber ich entwickle seit etwa 3 Jahren ein
universelles, selbstjustierendes, solarbetriebenes Computersystem zur
automatischen Linküberprüfung. Hierfür benötige ich allerdings noch einige
kostspielige Hardware. Sie müssen sich also noch etwas gedulden ;-)
-- carsten juergen
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